Kindergeburtstage können sich auch für Eltern lohnen. Besonders dann, wenn die Gäste nicht durch die Jahreszeit gezwungen sind im Haus zu bleiben. Wer eine Terrasse oder einen großen Balkon sein eigen nennt, wird froh sein über den Raum, der sich für die Kleinen bietet und auch ein wenig erleichtert, dass der Rahmen übersichtlich bleibt. Wer ausschließen kann, dass die kleine Nele mit ihrem Blick wieder an der Straßenbahn hängen bleibt, bis man sie schnell eingesammelt hat, während Kevin der Katze auf dem Weg in den Park über die Straße hinterher läuft, der freut sich auch auf den Kaffee.
Es bleibt sogar Zeit für ein paar Gespräche mit den eigenen Eltern oder denen, der anderen Kinder. Unter den Sonnenschutz Markisen lässt es sich aushalten bis auch das letzte Kind eingetroffen und dessen Geschenk überreicht wurde.
Während die Kinder noch mit Auspacken beschäftigt sind, fängt die eigene Arbeit wieder an: Der eine bereitet den Tisch für den Kuchen und das Essen, nach den Geburtstagsspielen, vor, der andere Partner kümmert sich um das Topfschlagen, Apfeltauchen, Blinde Kuh und den Zeitungstanz. Viel Abwechslung und Bewegung, schließlich müssen sie irgendwann wieder hungrig, vielleicht sogar müde werden. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass man selber der Erste ist, dem das passiert.
Nachdem die Kinder alle satt geworden sind, kriegen sie Zeit für sich und nutzen diese für ihr eigenes Tempo. Die Erwachsenen haben sich jetzt ein wenig Zeit für die Terrasse verdient und entspannen unter der Markise, die wie die Markise aus dem Schülercafé aussieht und am PC vom Geburtstagsoberhaupt ausgewählt wurde. Von jetzt an entspannt sich alles weiter. Die ersten Eltern, die ihre Kinder abholen, setzen sich kurz mit auf die Terrasse, während es noch hell ist. Ein Kind nach dem anderen geht. Und wenn auch das zu Ende ist, kann einen nur das Erste Aufräumen abhalten von der Terrasse direkt in das Bett zu fallen.